Schubert: Deutsche Tänze D 783
Janácek: Gute Nacht !
Schubert: Walzer G-Dur D 844
Bartók: Mit Pfeifen und Trommeln
Bartók: Klänge der Nacht
Schubert: Sonate a-moll D 845
Konzertmitschnitt vom 27. Mai 2008 aus dem Richard Jakoby Saal Hannover
Veröffentlichung im Sommer 2010
aufgenommen im August 2002 in der Stadthalle Meinerzhagen
veröffentlicht im Oktober 2003
"...Die zwölf Etüden...werden im Laufe ihrer Entwicklung zu einem der fortschrittlichsten und radikalsten Werke des 20. Jahrhunderts, das immer noch irgendwie beunruhigt.
Gerade dies macht Roland Krüger deutlich. Erstaunlich ist schon, wie der Deutsche die geheimnisvolle und doch so klar organisierte Welt des Franzosen vor uns aufschlüsselt und ihre Gegensätze herausschält. Man könnte jetzt befürchten, dass soviel analytischer Klarheit mit Nüchternheit verbunden sein könnte. Aber nein, Krügers Darstellung dieses musikalischen Kosmos ist alles andere als gefühlskalt.
Vielmehr versteht es der sensible Pianist, auch den emotionalen Gehalt der Musik offen zu legen und bietet damit eine der vielschichtigsten und kohärentesten Interpretationen der 'Etudes', die ich kenne. Ob es überhaupt seit Georges Pludermachers epochaler Darstellung eine derart komplexe und durchdachte Deutung wie diese gegeben hat, wage ich zu bezweifeln. Chapeau, Monsieur Krüger!"
Guy Wagner, Pizzicato 3/2004